Vita

Robert Beck ist einer der vielseitigsten und versiertesten Klarinettisten seiner Generation. Bereits während der Schulzeit gewann er mehrere erste Bundespreise bei Jugend Musiziert und sammelte in verschiedensten Ensembles musikalische Erfahrungen, vom Saxophonquartett über diverse Jazz- und Klezmerformationen bis hin zum Sinfonischen Blasorchester Baden-Württemberg und dem Bundesjugendorchester.

Er studierte zunächst Klarinette bei Prof. Manfred Lindner an der Folkwang Hochschule in Essen und absolvierte sein Masterstudium HfM „Hanns Eisler“ Berlin bei Ralf Forster und Wenzel Fuchs.

Robert Beck besuchte u.a. Meisterkurse bei Jörg Widmann, dem ensemble modern und Charles Neidich und wird seit 2006 vom „Live Music Now“ Verein gefördert. Er war in der Spielzeit 2007/08 Praktikant bei den Duisburger Philharmonikern, ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und nahm an der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals teil. 2008 gewann er den Folkwangpreis in der Kategorie „Musik“ und spielte als Gewinner der „Folkwang Competition 2009“ mit dem Hochschulorchester das Klarinettenkonzert von Carl Nielsen. Von 2009 bis 2011 war er stellvertretender Soloklarinettist am Staatstheater Mainz und von 2012 bis 2014 Bassklarinettist am Theater Münster.

Neben Tätigkeiten im Orchester liegen die Schwerpunkte in den letzten Jahren auf Kammermusik und zeitgenössischer Musik. Robert Beck ist Mitglied des klassischen „Trio Lafroyg“ mit Kledia Stefani am Klavier und Yan Vaigot am Violoncello. Das Trio studierte an der Folkwang UdK bei Prof. Dirk Mommertz und Prof. Andreas Rainer, konzertiert seit vielen Jahren mit vielfältigen Konzertprogrammen und nahm die CD „Ludwig van Tango“ auf.

Robert Beck ist Gründungsmitglied des „Ensemble Stationen NRW“, regelmäßiger Gastmusiker beim NoTabu Ensemble Düsseldorf und sammelte Erfahrungen beim Ensemble Modern, dem E-Mex Ensemble, bei Roman Pfeifers „Kammerelektronik“ und der Manufaktur für Aktuelle Musik Köln

2015 gründete er gemeinsam mit Marko Kassl (Akkordeon) und Nils Imhorst (Kontrabass) das Trio „FR&E“ („Fire, Rain & Espresso), das sich im Grenzbereich zwischen Tango, World Music und Avantgarde bewegt.